Die Situation
- Bislang können Lehrer eine Rolle als individueller Förderer von Schülern kaum bzw. gar nicht einnehmen. Es fehlt vor allem an Konzepten (wie kann eine solche Rolle – auch angesichts sehr großer Klassen - in den Schulalltag integriert werden) und an Handwerkszeug für die Lehrer.
- Die Folge: Schüler wissen wenig über ihre individuellen Stärken und Talente und haben es schwer, ihren Platz in der Gemeinschaft zu finden - in der Schule wie auch im privaten Umfeld. Und als Schulabgänger haben sie trotz vieler Fördermaßnahmen wenig berufliche Orientierung.
- Gleichzeitig bemängeln Unternehmen die mangelnde Qualität der Schulabgänger/Bewerber (wenig soziale Kompetenz, wenig Bewusstsein über eigene Stärken/Talente, zum Teil fachliche Defizite).
- Eine nachhaltige Veränderung dieser Situation kann auch aus volkswirtschaftlichen Gründen nur mit Hilfe der Lehrer geschehen. Die Beauftragung von ausschließlich externen Anbietern zur Lösung des Problems ist auf Dauer nicht finanzierbar.
Nutzen
- Lehrer lernen ihre Schüler besser kennen und können sie besser beurteilen.
- Lehrer haben eine bessere Grundlage für Gespräche mit den Eltern und können u.U. auch gezielter Empfehlungen aussprechen.
- Schüler gewinnen mehr Selbstbewusstsein und können ihre Stärken und Talente besser würdigen.
- Die Neigung zu gewalttätigem Verhalten geht ebenfalls zurück.
- Die gegenseitige Wertschätzung der Schüler nimmt zu, die Talente jedes/jeder Einzelnen werden mehr gewürdigt.
- Dadurch, dass auch die Eltern an der Erstellung des Talentprofils mitwirken, haben auch diese ein besseres Verständnis für ihre Kinder, können sie besser fördern etc.
- Besondere Talente werden früher entdeckt und können früher gefördert werden.
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